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Statement Ismail Ertug: Donald Trump gewinnt US-Wahlkampf

„Ich hätte mir einen anderen Ausgang der Wahl gewünscht.

Mit Donald Trump haben die USA jemanden zum Präsidenten gewählt, der nicht nur unbeherrscht und unberechenbar ist, sondern während seines Wahlkampfes vor allem mit rassistischen und sexistischen Aussagen aufgefallen ist. Statt Konzepte zu liefern, hat er vor allem seine Gegner_innen beleidigt und mit Lügen und Unwahrheiten Stimmung gemacht. Damit ist der politische Diskurs in neue Tiefen gesunken.

Besonders die außenpolitische Ausrichtung bereitet mir Sorgen, denn gerade in Zeiten einer zunehmend vernetzten, globalen Welt ist die Abschottungspolitik von Trump fatal. Das Problem einer ungleichen Verteilung von Vermögen und Chancen innerhalb der Gesellschaft wird er mit Isolationismus nicht lösen. Ebenso wenig wird das die größer werdende Schere zwischen Gewinner_innen und Verlierer_innen des globalen Kapitalismus schließen. Trump ist zwar als Anti-Establishment-Kandidat angetreten, seine Politik wird aber voraussichtlich genau diesem Establishment und damit den Reichen nützen.

Die Welt leidet an einer Auto-Immunerkrankung und Trump ist nur ein Symptom.

Die Menschen im Westen brauchen eine Verschnaufpause von der ungezügelten Globalisierung. Insofern sind einseitig neoliberale Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA, die zu Lasten der Arbeitnehmer_innen des globalen Südens gehen, endlich einzustampfen.

Humans first, push back capitalism - Menschen zuerst, Kapitalismus zurückdrängen"

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