Pressebericht

Die Demokratie verteidigen

MdEP Ismail Ertug sprach beim SPD-Ortsverein über Europapolitik und über weitere Themen.

von Michael Schrafl

FREYSTADT. Gast beim SPD-Mitgliederversammlung im Cafè Beck war am Freitag der Europaabgeordneter Ismail Ertug. Er sprach zum Thema „Bayern in der Mitte Europas“.

Als wichtigste Aufgabe nannte er die Verteidigung der Demokratie und „Wir - die Politiker - müssen uns mit den Problemen der Menschen befassen und dafür Lösungen finden.“ Als positives Beispiel führte er den Vorstoß von SPD-Bundesminister Olaf Scholz an, dem an einer langfristigen Sicherung der Renten gelegen sei.

MdEP Ertug: „Wenn die Leute sagen können ‚Die Sozis haben es verstanden!‘“, dann wird die SPD auch wieder besseren Zeiten entgegensehen.

Bei der Versammlung zeichnete der Ortsverein auch mehrere Genossen mit Urkunden für langjährige Treue aus.

So ist Ralf Eppeneder seit nunmehr 45 Jahren treues SPD-Mitglied, Ortsvorsitzender Stefan Großhauser und Walter Hocke seit 25 Jahren.

Günther Stagat, Direktkandidat für den Bezirkstag, und Philipp Eisinger, Listenkandidat für den Landtag, stellten ihr Wahlprogramm vor. Wie Stagat sagte, möchte er sich besonders für die kranken, alten und behinderten Menschen und deren Angehörigen einsetzen. Ein besonderes Anliegen sei ihm auch die ärztliche Versorgung auf dem flachen Land. Philipp Eisinger sagte, ihm liege Europa besonders am Herzen. So verstehe er sich immer auch als Europäer.

MdEP Ismail Ertug ging in seinen Ausführungen auf die großen Veränderungen ein, die sich in den letzten fünf bis zehn Jahren bemerkbar machten. Große Sorge bereite ihm der zunehmende Rechtsextremismus. Aufgabe eines jeden Demokraten sei es, so MdEP Ertug, den Rechtsextremismus zu bekämpfen. Wie er weiter sagte, fehle den Menschen vielfach das europäische Bewusstsein obwohl alle Länder in Europa durch den Export, profitieren.

Andere Länder beneiden Europa wegen seiner Demokratie, seines Wohlstands und seiner Perspektiven.

Wichtige Aussagen

MdEP Ertug: „Die Menschen erwarten von der Politik Sachlichkeit, Orientierung, gute Arbeit und machbare Lösungen.“

Themen: „Nicht die Flüchtlinge sind nach Studien heute das große Thema, sonden Rente, Gesundheit, Pflege und bezahlbarer Wohnraum.“

Vorgehen: „Wir müssen gegen die die Schürer von Hass vorgehen.“

 

Quelle: www.mittelbayerische.de am 02.09.18

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