Pressebericht

Die SPD kürt Uwe Bergmann als Kandidaten

Der Kreisvorsitzende Amberg-Sulzbach erhält mehr als doppelt so viele Stimmen wie Ambergs Fraktionschefin Birgit Fruth.

Von Rolf-Dieter Reichert

Gebenbach.Im Gasthaus „Zur Blauen Traube hat die SPD die Weichen für die Wahlen 2018 gestellt. Alle 75 Delegierten waren da, um die Kandidaten für Landtag und Bezirkstag zu küren. Im übervollen Saal leitete MdL und Bezirksvorsitzender Franz Schindler die Stimmkreiskonferenz Wahlkreis 301. Man solle der Regierung zeigen, dass nicht die CSU den Freistaat gegründet hat – „sie wollte 1945 Bayern abgeschafft wissen“. Es waren, so Schindler, Sozialdemokraten, auch bei der Verfassung. Am Anfang hätten Sozialdemokraten Bayern wieder aufgebaut und zu dem geformt, was es heute ist.

Nach nötigen Formalien ging es an die Wahl. Vorgeschlagen waren Birgit Fruth (SPD Amberg) und Uwe Bergmann (SPD Kreis Amberg-Sulzbach. Beide hatten die Möglichkeit, sich mit den politischen Zielen und Aussagen den Delegierten vorzustellen.

Sozialdemokratische Familie hat ihn geprägt

Uwe Bergmann ist 46, verheiratet, zwei Kinder. Die sozialdemokratische Familie hat ihn geprägt. Er ist Lehrer, seit 1995 ist er Stadtrat in Schnaittenbach, 2. Bürgermeister, seit 2015 Kreisvorsitzender. Wichtig ist ihm gute Zusammenarbeit mit den Ortsvereinen. Bergmann sagt, er will im Landtag noch mehr für die Region erreichen. Besonders liegen ihm Ausbildung und Arbeitsmarkt am Herzen. Man müsse alles tun, um Schulabgänger und Studenten hier zu halten. Dazu solle 2020, wenn der Länderfinanzausgleich ausläuft, der kommunale Finanzausgleich für ländliche Regionen verstärkt werden. In der Digitalisierung sieht Bergmann dringenden Handlungsbedarf, die CSU habe trotz der Forderung der SPD im Landtag den Zug verschlafen. Digitalisierung sei entgegen der Meinung der Regierung kein einmaliges Investment, sondern Daueraufgabe.

Fruths Förderer ist MdEP Ismail Ertug

Birgit Fruth ist 47, verheiratet, zwei Kinder. Seit 1990 arbeitet sie bei einer Krankenkasse. Politisch begann sie als Mitglied der ÖTV – heute ver.di – 1988. Neben langem Engagement im Elternbeirat und in Vereinen ist sie im Stadtrat Amberg, seit 2013 Fraktionsvorsitzende, stellvertretende Vorsitzende des Stadtverbands, stellvertretende Vorsitzende Unterbezirk Amberg/Neumarkt, Beisitzerin ASG. Sie will Mitbürgern und speziell Kindern eine Stimme geben in der Politik. Sie will intensiv dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerrechte geschützt und gefördert werden. Ihr Förderer war/ist der Europa-Abgeordnete Ismail Ertug. Sie sagt, die Zusammenarbeit mit der CSU in Amberg sei auch nicht „vergnügungssteuerpflichtig“. Sie will für die Region kämpfen.

 

Quelle: www.mittelbayerische.de am 13.11.2017

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