Pressebericht

Eramus+: BSZ-Schüler von Carlow bis Korfu unterwegs

Schülerinnen und Schüler des Staatlichen Berufsschulzentrums (BSZ) Regensburger Land konnten auch in diesem Jahr ein betriebliches Praktikum im europäischen Ausland leisten. Das Praktikum erfolgte im Rahmen des EU-Programms Erasmus+.

87 Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschulen für Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege nahmen an dem Programm teil. In ausgewählten Betrieben in Norwegen, Irland und Griechenland lernten sie über einen Zeitraum von drei Wochen den Berufsalltag kennen. Als Anerkennung dafür wurden ihnen nun im BSZ sogenannte Europässe verliehen. Dabei handelt es sich um ein vereinheitlichtes Dokument, mit dem Qualifikationen und Kompetenzen europaweit transparent dargestellt werden können. Der EU-Parlamentarier für die Oberpfalz und Niederbayern, Ismail Ertug (SPD), übergab die Zertifikate im Rahmen einer Feierstunde am BSZ.

Die Berufsfachschülerinnen und -schüler des zweiten Ausbildungsjahres - in der Regel 16 Jahre alt - sind jeweils untergebracht im Praktikumsbetrieb, in Hostels, in Wohngemeinschaften oder in Irland auch zum Teil in Gastfamilien. Durch den Auslandsaufenthalt lernen sie, den Alltag selbständig zu organisieren.

Der Europass kann als Nachweis der erworbenen Qualifikationen einer Bewerbung beigelegt werden. Zahlreiche Einrichtungen der Kinderbetreuung verschiedener privater und öffentlicher Träger rund um Carlow in Irland bieten den Schülerinnen und Schülern des Fachbereichs Kinderpflege einen Praktikumsplatz an, ebenso die Deutsche Schule Oslo und Oslo International School in Norwegen. Für die Schülerinnen und Schüler des Fachbereichs Ernährung und Versorgung und der Sozialpflege gibt es Kooperationen mit Betrieben im irländischen Carlow, in Oslo, im norwegischen Koppang, auf den Lofoten und auf der griechischen Insel Korfu.

Das BSZ Regensburger Land erhält bundesweit die höchste Fördersumme für Erasmus+-Projekte einer Schule. Für die Auslandspraktika der Schülerinnen und Schüler in den Ländern Irland, Norwegen und Griechenland stehen der Schule rund 384.000 Euro der Nationalen Agentur zur Verfügung.

 

Quelle: www.idowa.de am 18.07.2018

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