Pressebericht

EU-Abgeordneter Ertug (SPD): "Kuhhandel" in der Klimapolitik

Der sozialdemokratische EU-Abgeordnete Ismail Ertug ist enttäuscht vom CO2-Kompromiss der EU-Umweltminister. "Besonders, weil Deutschland mit seiner bremsenden Position im Rat zunehmend isoliert dasteht. Das sollte uns zu denken geben."

Das Ziel des Europäischen Parlaments, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent zu reduzieren, sei ohnehin schon ein Kompromiss gewesen, der "Klimaschutz und die Interessen der Industrie einigermaßen zusammenbringen hätte können", sagte Ismail Ertug in der radioWelt auf Bayern 2. "Jetzt werden wir in den Verhandlungen sehen, wie weit wir den Rat überzeugen können, noch höher zu gehen. Noch ist nichts verloren."

Den von den Umweltministern gefundene Kompromiss, den CO2-Ausstoß nur um 35 Prozent zu reduzieren, bezeichnet Ertug als "Kuhhandel". "So soll Politik nicht laufen", sagte der SPD-Politiker.

 

Quelle: www.br.de am 10.10.2018

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