Pressebericht

Zwei Regensburger im neuen SPD-Landesvorstand

Der Neuanfang der BayernSPD ist gemacht! Am vergangenen Wochenende kamen in Schweinfurt knapp 300 Delegierte für den Landesparteitag zusammen, um neben der Antragsberatung einen neuen Landesvorstand zu wählen.

Dabei konnten sich bei den Wahlen zu den Beisitzern für die neue Parteispitze um Natascha Kohnen auch zwei Kandidaten aus dem SPD-Unterbezirk Regensburg durchsetzen: Sebastian Koch und Dr. Carolin Wagner. Der 29-jährige Sebastian Koch ist frisch gewählter Vorsitzender des SPD-Unterbezirks. Als Bürgermeister von Wenzenbach will er durch seine Erfahrung dazu beitragen, das kommunalpolitische Profil der BayernSPD zu schärfen. "Ein Politikwechsel in Bayern ist meiner Meinung nach nur möglich, wenn es gelingt, die SPD in die Rathäuser zu bringen und damit den Bürgern zu zeigen, dass die Roten es besser können als die Schwarzen!", so Koch. Dr. Carolin Wagner ist 34 Jahre alt und arbeitet als Referatsleiterin. Als Schatzmeisterin der SPD Oberpfalz und ehemalige Vorsitzende der Jusos Oberpfalz bringt Wagner langjährige Erfahrung in der Parteiarbeit mit. Vor Ort bekleidet sie im neu gewählten Vorstand des SPD-Unterbezirk Regensburg den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte sind in den Bereichen Gleichstellung, Soziales und Bildungspolitik zu finden. "Außerdem liegt mir eine gerechte Steuerpolitik am Herzen. Die stärkeren Schultern in Deutschland müssen endlich angemessen für die Finanzierung unseres Sozialstaats herangezogen werden. Schluss mit überfüllten Klassenzimmern, bröckelnden Straßen und fehlenden Kita-Plätzen", fordert Wagner.

 

Neben den Neuwahlen, die aus Oberpfälzer Sicht durch die Wahl von Uli Grötsch als Generalsekretär und Ismail Ertug für einen weiteren Beisitzerposten ein großer Erfolg waren, hat sich der Parteitag unter dem Motto "Zeit für Gerechtigkeit" zahlreichen Anträgen gewidmet. Schwerpunkte bildeten dabei etwa die Parität bei den Krankenversicherungsbeiträgen, die Gleichstellung bei den Gehältern von Männern und Frauen, gerechte Bildungschancen und bezahlbarer Wohnraum. Ein Höhepunkt des Parteitages war zudem der Auftritt von Martin Schulz. Der Spitzenkandidat der SPD für die anstehende Bundestagswahl rückte zahlreiche inhaltliche Forderungen in den Fokus seiner Rede, etwa eine gemeinsame Finanzpolitik für die EU, die Abschaffung der Kita-Gebühren zur finanziellen Entlastung von Familien oder eine Beteiligung des Bundes an den Bildungsausgaben durch die Abschaffung des Kooperationsverbots. Den von US-Präsident Trump geforderten Mehrausgaben für die militärische Aufrüstung erteilte Schulz eine deutliche Abfuhr!

Quelle: Wochenblatt am 25.05.17

Alle Presseberichte

Newsletter

Sie wollen über aktuelle europäische Themen und meine parlamentarische Arbeit regelmäßig informiert werden? Hier können Sie sich für meinen monatlichen Newsletter anmelden.