ERTUG.EU
KONTAKT   |   IMPRESSUM
SD
Ismail Ertug
Sie befinden sich hier:

NEWSLETTERARTIKEL

Eiserner Vorhang beim grenzüberschreitenden Verkehr

Newsletter | 15 Mar 2012

Ismail Ertug, bayerischer Europaabgeordneter und Verkehrsexperte, zu Besuch bei der SPD-Landesgruppe Bayern im Deutschen Bundestag

 

Martin Burkert, Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender der Landesgruppe Bayern in der SPD-Bundestagsfraktion, konnte am 8. März Ismail Ertug, Europaabgeordneter aus Bayern und Verkehrsexperte, in Berlin begrüßen. Ismail Ertug traf sich mit den Mitgliedern der Landesgruppe, um über die transeuropäischen Verkehrsnetze zu sprechen.

 

Foto: Ismail Ertug (MdEP), Martin Burkert (MdB, Vorsitzender der Landesgruppe), Florian Pronold (MdB, Vorsitzender der BayernSPD)

 

"Dass alle Europäerinnen und Europäer spätestens im Jahr 2050 nur 30 Minuten von einem Zubringernetz nach Rom, Amsterdam oder sonst wo in Europa entfernt sein sollen, das ist das europäische Ziel", erklärte der Europaabgeordnete Ismail Ertug.

 

Martin Burkert, Mitglied im Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestages, beschrieb, wie die Realität auf den europäischen Verkehrswegen aussieht: Ein Flickenteppich aus Schienenwegen, Straßen, Schifffahrtskanälen und Flughäfen führe dazu, dass es beim grenzüberschreitenden Verkehr noch erheblich an Verbindungen mangele und enorme technische Barrieren bestünden, wie fehlende Elektrifizierungen oder unterschiedliche Spurweiten.

 

Foto: Ismail Ertug mit Martin Burkert

 

Aus Sicht von Martin Burkert und Ismail Ertug haben in Richtung Osteuropa besonders die Strecken Nürnberg - Prag sowie München - Prag beim grenzüberschreitenden Verkehr eine tragende Rolle: "Da besteht faktisch noch der Eiserne Vorhang", so Burkert und Ertug. Aber auch die Elektrifizierung der Strecke Hof-Regensburg spielt eine wichtige Rolle für Bayern und Europa. Als Ergänzung der Nord-Süd-Achse im Personen- und Güterverkehr muss dieses Vorhaben dringend vorangetrieben werden. Ihre klare Forderung richteten die beiden an den Verkehrsminister: "Herr Ramsauer ist aufgefordert, diese Projekte voranzubringen!"
 

Sie befinden sich hier: