Meldung

Passagierkontrollen an Flughäfen müssen Teil der Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten werden

Nachdem am vergangenen Samstag bei einem Flugzeugabsturz über dem Sinai 224 Menschen ums Leben gekommen sind, dauern die Ermittlungen der Unglücksursache weiterhin an. Großbritannien hält einen Bombenanschlag für die wahrscheinlichste Ursache. Lufthansa und Air France hatten bereits kurz nach der Tragödie angekündigt den Luftraum vorerst zu umfliegen.

Ismail Ertug, verkehrspolitischer Sprecher der Sozialdemokraten im Europäischen Parlament erklärt dazu:

"Wir sollten uns bei der Aufklärung des Absturzes nicht ausschließlich auf die Arbeit der amerikanischen, russischen und britischen Geheimdienste verlassen. Auch die EU sollte sich an den Untersuchungen beteiligen. Denn dieser Luftraum wird auch von europäischen Fluggesellschaften durchflogen. Unabhängig davon, was die genauen Ursachen sind, fordere ich von der Europäischen Kommission, dass sie Passagierkontrollen an Flughäfen zum Gegenstand zukünftiger Luftverkehrsabkommen mit Drittstaaten macht. Das wäre ein einfacher Schritt hin zu mehr Sicherheit für die Passagiere."

Alle Meldungen

Newsletter

Sie wollen über aktuelle europäische Themen und meine parlamentarische Arbeit regelmäßig informiert werden? Hier können Sie sich für meinen monatlichen Newsletter anmelden.