Pressebericht

Auerbacher SPD gedenkt ihrer Gründerväter

Das Foyer der Helmut-Ott-Halle füllte sich zum Festakt angesichts der Feier des 100-jährigen Bestehens der SPD Auerbach mit Genossen und einer Vielzahl geladener. Bewusst war das Datum des 30. Jahrestags des Mauerfalls gewählt worden.

Nach der Einleitung des Ortsvereinsvorsitzenden Peter Danningersprach dieser angesichts der 100-jährigen SPD-Tradition in Auerbach nicht nur mit Respekt vor der Vergangenheit, vom Spaß an der Gegenwart und von der Lust auf die Zukunft. Seinen Blick in die Geschichte der Sozialdemokratie begann Danninger mit der März-Bewegung der Jahre 1848/49 und mit Karl Grillenberger, dem ersten bayerischen Sozialdemokraten im Reichstag. Ein Meilenstein der Sozialdemokratie war die Abdankung von Kaiser Wilhelm II., die Ausrufung der Deutschen Republik durch Philipp Scheidemann und der freien sozialistischen Republik durch Karl Liebknecht sowie die Übertragung des Reichskanzleramts an den SPD-Vorsitzenden Friedrich Ebert am 9. November 1918. Schon 1919 wurde mit Kaspar Belz und Adam Kraus die SPD Auerbach gegründet.

Danninger rief in seiner Präsentation die Erinnerung an die Vorsitzenden der SPD Auerbach wach und gedachte der verstorbenen Genossen. Er befürwortete die Offenheit des Ortsvereins und wünschte der Partei Beharrlichkeit und politisches Gespür.

Eintrag ins Goldene Buch

Bürgermeister Joachim Neuß und lud die Ehrengäste, die SPD-Abgeordneten Ismail Ertug aus dem Europäischen Parlament und Uli Grötsch aus dem Bundestag, zum Eintrag ins Goldene Buch der Stadt ein. 100 Jahre SPD Auerbach waren nicht nur Grund für die Ehrung der Gründungsväter sondern auch Anlass zum Dank an alle, die seither bereichernd im Leben der Stadt gewirkt haben. Gewürdigt wurde die Wiedergründung der SPD Auerbach durch Adolf-Wolfgang Schnödt. Ebenso wie Bürgermeister Helmut Ott, der entscheidende Grundlagen für die Geschicke geschaffen hat für die bestehende vertrauensvolle Zusammenarbeit. Man sei zwar nicht immer einer Meinung, aber einig sei man sich darüber, was gut für die Stadt sei. Den Genossen rief Neuß zu: "Ihr tut Auerbach gut, liebe Freunde. Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit."

Ein Signal

Ismail Ertug zeigte sich erfreut über die Ehre sich ins Goldene Buch eintragen zu dürfen. Er ging aber sogleich ein auf die aktuelle politische Situation. Morddrohungen an Persönlichkeiten und Würdenträger im öffentlichen Leben müssten ein Signal dafür sein, aufzustehen gegen alle Gewalttätigkeiten.

Dankesworte hatte Landratskandidat Michael Rischke für die Kandidaten und helfenden Hände bei der Organisation der Jubiläumsfeier parat ebenso wie für die Gruppe Paginza für die harmonischen Umrahmung des Abends.

SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann sprach mit seiner Gratulation zum Jubiläum auch die Grüße aller Ortsvereine aus, besonders jener, die ebenfalls bereits 100 Jahre bestehen wie Hirschau, Sulzbach-Rosenberg, Poppenricht, Kümmersbruck und Freudenberg. Er beglückwünschte alle, die ihre Lehren aus den Gräueln der Vergangenheit gezogen haben. Überzeugt war er davon, dass für Kommunalwahlen 2020 Kandidaten gefunden worden seien, mit denen die SPD punkten kann.

Quelle: ONetz.de vom 14.11.2019

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