Pressebericht

Europäische Städte und Regionen sind bereit eine nachhaltige Revolution im Verkehrssektor anzuführen

Für eine erfolgreiche Umstellung des europäischen Verkehrssektors auf mehr Nachhaltigkeit müssen die Städte und Regionen in der EU die emissionsfreie Mobilität und aktive und geteilte Formen des Transports, wie das Radfahren, stärker fordern. Zudem muss der städtische Verkehr neugestaltet und ländliche Gebiete besser angebunden werden. Diese Vorschläge stammen aus einer Stellungnahme zu der Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität, die auf der Plenartagung des Europäischen Ausschusses der Regionen (AdR) verabschiedet wurde.

2017 machte der Verkehr 27 % der CO2-Emissionen der EU aus, und die verkehrsbedingten Emissionen nahmen sowohl 2018 als auch 2019 zu. Daher werden umfassende Veränderungen erforderlich sein, um die ehrgeizigen Klimaziele der EU zu erreichen. Mit dem langfristigen Ziel, die verkehrsbedingten Emissionen bis 2050 um 90 % zu verringern, ist die EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität eine der wichtigsten Initiativen des europäischen Grünen Deals, mit der die Voraussetzungen für den ökologischen und digitalen Wandel im europäischen Verkehrssektor geschaffen werden sollen. Die Strategie wurde von der Europäischen Kommission Ende letzten Jahres vorgeschlagen. Sie wird durch einen Aktionsplan ergänzt, der konkrete Maßnahmen enthält, die in den nächsten vier Jahren durchgeführt werden sollen. Emissionsfreie Fahrzeuge, CO2-Bepreisung mit besseren Anreizen für die Nutzer und eine besser zugängliche Mobilität zählen zu den Schlüsselbereichen des Aktionsplans.

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Ismail Ertug, deutsches Mitglied des Europäischen Parlaments, kommentierte die Stellungnahme des AdR wie folgt: "Die EU-Strategie für nachhaltige und intelligente Mobilität stellt die Weichen für die Zukunft des europäischen Verkehrssektors. Die doppelte Herausforderung der Digitalisierung und des Erreichens von Klimaneutralität wird uns in den kommenden Jahrzehnten nachhaltig beschäftigen. Für einen Erfolg dieser Bemühungen ist eine enge Zusammenarbeit zwischen der europäischen, der nationalen und vor allem auch der regionalen Ebene erforderlich. Dies gilt insbesondere für Infrastrukturprojekte, unabhängig davon, ob es um fehlende grenzüberschreitende Verbindungen, bessere Schienenverbindungen oder ein umfassendes Infrastrukturnetz für alternative Kraftstoffe geht."

presseportal.de vom 02.07.2021

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