Pressebericht

Europawahl 2019: So hat die Region abgestimmt

In Bayerns Städten steigt die Wahlbeteiligung im Vergleich zu 2014 deutlich, so in Nürnberg, Würzburg und Regensburg. Während sich für Marlene Mortler (CSU) aus dem Nürnberger Land kurz nach Schließung der Wahllokale abzeichnet, dass sie den Einzug ins EU-Parlament schafft, reicht es für Pierrette Herzberger-Fofana allenfalls knapp.

Mit Schwung startet der Freistaat in die Europawahl. Als die ersten Meldungen aus den Wahllokalen veröffentlicht werden, zeigt sich schnell: Dieses Mal wollen in mehreren bayerischen Großstädten, darunter auch fränkische und oberpfälzer, bis zum Nachmittag deutlich mehr Menschen ihr Kreuzchen machen als im Jahr 2014.

Nicht nur in Augsburg und München zeichnet sich eine höhere Wahlbeteiligung ab, auch in Nürnberg, Würzburg und Regensburg. Vor allem die Zahl der Briefwähler steigt vielerorts an, ebenfalls in München.

Deutschland hat gewählt - über 60 Prozent der Bürger haben ihre Stimme bei der Europawahl abgegeben. Auch in der Region strömten die Bürger über den Sonntag verteilt in die Wahllokale. Doch wo haben die Franken und Oberpfälzer ihre Kreuzchen gemacht? Wir haben eine Übersicht über die Parteien-Hochburgen zusammengestellt.

In der Landeshauptstadt beteiligen sich bis zum Nachmittag mehr als 57 Prozent der Wahlberechtigen an der Wahl (2014: 42 Prozent), inklusive Briefwähler. Deren Anteil an der Gesamtzahl der Berechtigten liegt zunächst bei knapp 30 Prozent (2014: 22,2 Prozent).

In Nürnberg fällt der Unterschied 2019 zu 2014 bei der Wahlbeteiligung vergleichsweise gering aus. Bis zum Nachmittag machen in der Frankenmetropole 28,5 Prozent der Berechtigten ihr Kreuzchen (2014: 20,1 Prozent).

In Regensburg dagegen legt die Beteiligung – ohne Briefwahl – um gut 18 Punkte auf fast 40 Prozent zu (2014: 21 Prozent), in Würzburg verdoppelt sich der Wert im Vergleich zu 2014 bis zum Nachmittag auf 30 Prozent.

Um die Mittagszeit gibt die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler aus dem Nürnberger Land ihre Stimme ab, und zwar im Laufer Ortsteil Dehnberg. Sie kandidiert auf Platz 6 der CSU-Liste. Kurz nachdem die Wahllokale geschlossen haben, zeigt bereits die erste Prognose, dass es für Mortlers Einzug reichen wird.

Am Abend fährt Mortler, die seit 2002 den Wahlkreis Roth/Nürnberger Land im Bundestag vertritt, nach München. Dort steht am Tag nach der Wahl eine Sitzung des CSU-Parteivorstands an, an der die Politikerin teilnehmen wird.

Dass Monika Hohlmeier (Bad Staffelstein) den Wiedereinzug ins EU-Parlament schaffen wird, steht aufgrund ihrer guten Listen-Platzierung frühzeitig fest. Auch Ismail Ertug (Amberg) von der SPD wird die Region erneut in Brüssel vertreten. Neu hinzu kommt hingegen Sylvia Limmer (Bayreuth) von der AfD.

Zu einer Zitterpartie gerät indes die Wahl für die Grüne Erlanger Stadträtin Pierrette Herzberger-Fofana. Auf Platz 21 gelistet, schafft sie den Einzug nur, wenn die Grünen um die 21 Prozent holen. "Wenn es für mich reicht, freue ich mich, wenn nicht, bin ich nicht groß traurig", so Herzberger-Fofana.

 

Quelle: www.nordbayern.de am 27.05.2019

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