Pressebericht

Nach Wahlsieg: Kohnen kommt

Wahlen waren zuletzt für die Sozialdemokraten eher ein Grund, Trübsal zu blasen. Doch der überraschende Erfolg von Roger Hoffmann bei der Bürgermeister-Stichwahl in Poppenricht sorgt in der Partei wieder für lachende Gesichter.

Poppenricht. (ll) Von "großer Erleichterung" und "Rückenwind für den Kreisverband" spricht etwa dessen Vorsitzender Uwe Bergmann. Mit Hoffmann stellt die SPD jetzt wieder fünf Bürgermeister im Landkreis. Die anderen sind Michael Göth (Sulzbach-Rosenberg), Brigitte Bachmann (Birgland), Winfried Franz (Neukirchen) und Hans Durst (Hirschbach).

"Mit diesem Erfolg ist der Roger jetzt schon eine Nummer im Kreisverband. Das werden wir auch bei der Aufstellung der Kreistagsliste berücksichtigen", blickt Bergmann bereits in die Zukunft. Als entscheidenden Faktor für Hoffmanns Sieg nennt Bergmann dessen Persönlichkeit: "Er ist ein ganz bodenständiger, verlässlicher und ehrlicher Typ, glaubwürdig und bürgernah, er hat die Wähler überzeugt, er hat das verdient." Dankbar registrierte der SPD-Kreischef zudem die Wahlempfehlung der Freien Wähler, die ebenfalls frischen Wind in der Gemeinde wollten.

Neben persönlichen Glückwünschen von Bergmann, Ismail Ertug und Richard Gaßner gab es für Hoffmann bei der Wahlparty in Traßlberg auch Gratulationen vom Generalsekretär der Bayern-SPD, Uli Grötsch, und der Landesvorsitzenden Natascha Kohnen (per SMS). Letztere hat zudem versprochen, am 20. September nach Poppenricht zu kommen, wenn der SPD-Ortsverein sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Mit diesem Dienstag ist Hoffmann offiziell im Amt. Vereidigt wird er in einer Sondersitzung des Gemeinderats, die für Donnerstag um 19 Uhr einberufen wurde. Sollte jemand der Meinung sein, dass angesichts von lediglich elf Stimmen Abstand eine Nachzählung notwendig ist, so muss er das laut Gemeindewahlleiter Hartmut Gawlik binnen 14 Tagen nach der Verkündung des Ergebnisses kundtun. Gawlik hatte aber bereits am Sonntag geäußert, dass er keine Umstände sehe, die eine Nachzählung erforderlich machen könnten.

Wer für Hoffmann auf der SPD-Liste in den Gemeinderat einzieht, ist noch unklar. Der erste Nachrücker Manfred Birner erhält jetzt Post von der Gemeinde und hat dann eine Woche lang Zeit zu erklären, ob er das Mandat annehmen möchte.

 

Quelle: AZ vom 08.04.2019

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