Pressebericht

Peter Wein bleibt SPD-Kreisvorsitzender

Bei der Kreiskonferenz der SPD wurde nicht nur die Vorstandschaft neu gewählt. Ronja Endres, die Vorsitzende der Bayern SPD, wandte sich an die Mitglieder.

Die Kreiskonferenz der SPD tagte am Wochenende im Hotel-Gasthof Glückauf in Wackersdorf. Kreisvorsitzender Peter Wein zeigte sich überwältigt vom guten Besuch und hieß unter den Ehrengästen auch die beiden Altlandräte Hans Schuierer und Volker Liedtke willkommen. Ortsvorsitzender Wolfgang Bösl gab einen Einblick in die Gemeinde Wackersdorf, die sich vom ehemaligen Bergbau hin zu einem modernen Industriestandort entwickelt habe.

MdEP Ismail Ertug rief die Genossen zum Wohle der Heimat dazu auf, zusammenzustehen. Er verwies auf die großen Veränderungen in der Welt und die Abhängigkeit Deutschlands von Russland, der man nun entgegenwirken müsse. MdB Marianne Schieder bedankte sich bei allen Kommunalpolitikern für die engagierte Mitarbeit und stellte fest, dass die Sozialdemokratie im Landkreis gut funktioniere. Man nehme die Sorgen und Nöte der Menschen ernst und reagiere mit guter inhaltlicher Arbeit darauf. Sie lud zur Diskussion „Mobilität der Zukunft“ am 19. Juli im Heimat- und Bauernmuseum in Mappach ein.

Peter Weins Jahresbericht wurde zu einem leidenschaftlichen Redebeitrag, wobei er nicht mit Kritik am politischen Gegner sparte. Trotz Corona habe man sich für den vierspurigen Ausbau der B85 eingesetzt, die Pfingstaktion durchgeführt und die Bundestagswahl gut gemeistert. An der Politik des Kreistages gefalle ihm nicht, dass die CSU nun ernte, was die SPD vor Jahren unter Zeiten der Landräte Schuierer und Liedtke gesät habe. Nun werde nur in den Bestand investiert, dies sei keine Antwort auf die Zukunft, er vermisse größere Projekte.

Als Beispiele nannte er ein 365-Euro-Ticket für den öffentlichen Personennahverkehr, einen Masterplan für PV-Anlagen auf Liegenschaften des Kreises sowie eine Baumpflanzaktion durch Schüler. Alle diese Projekte seien von der CSU-Fraktion verhindert worden. Wein kritisierte Landrat Ebeling (CSU) wegen der Schließung der Landwirtschaftsschule in Nabburg und der geplanten Schließung des Burglengenfelder Jugendzentrums.

Die Landesvorsitzende der Bayern-SPD, Ronja Endres, erinnerte an die großen Ziele ihrer Partei nach der Bundestagswahl und sprach von einer „echten Fortschrittskoalition“ mit Grünen und FDP in Berlin. Als Beispiele nannte sie die Schaffung von günstigem Wohnraum in Stadt und Land, den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und forderte einen stärkeren Ausbau der Geothermie. Mit dem Haushaltsüberschuss in Bayern sollen Menschen entlastet werden, der Freistaat könne sich das leisten.

Die Neuwahlen leitete Franz Schindler. Die stellvertretende Kreisvorsitzende Karin Frankerl rief dazu auf, die Menschen mit ihren Nöten da abzuholen, wo sie stehen. Die SPD stehe für gute Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum und eine sozialverträgliche Energiewende.

Ergebnis der Neuwahlen: Vorsitzender Peter Wein, Stellvertreter Harald Bemmerl, Karin Frankerl und Johannes Kretschmer, Kassier Franz Brunner, Schriftführer Sebastian Bösl, Orga-Leiter Wolfgang Bösl und Lukas Klinger, AsF-Vertreterin Julia Zeidler, AfA-Vertreter Paul Bäßler, Juso-Vertretrin Marte Anders, Seniorenbauftragter Ludwig Blüml. Beisitzer sind Martin Bauer, Karl Bley, Theresia Dobler, Martin Grill, Romy Hermann-Reisinger, Julian Ittner, Tanja Kraus, Maria Lell, Ulrike Roidl, Armin Schärtl, Marianne Schieder, Klaus Süß, Erich Schmid, Marlene Unger und Manfred Zenger.

 

Mittelbayerische Zeitung vom 18.07.2022

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