Pressebericht

SPD-Kreisverband Amberg-Sulzbach: Uwe Bergmann bleibt Vorsitzender

Keine wesentlichen Veränderungen brachten die Wahlen bei der SPD-Kreiskonferenz im Hirschauer Sportpark. Kreisvorsitzender Uwe Bergmann wurde im Amt bestätigt. Gleiches gilt für die weiteren Mitglieder des engeren Vorstands

Hirschau. (gf) Uwe Bergmann aus Schnaittenbach bleibt Vorsitzender des SPD-Kreisverbandes Amberg-Sulzbach. Unter freiem Himmel erhielt er bei der Corona-konformen Präsenzveranstaltung im Hirschauer Sportpark die Stimmen von allen Delegierten. In den vergangenen drei Jahren sei vieles passiert, sagte Uwe Bergmann und meinte damit nicht etwa die Pandemie, sondern das Programm des Kreisverbandes, der Firmenbesichtigungen, Themenabende und Info-Touren anbot. Danach kam Bergmann auf die große Politik zu sprechen: "Den Aufwand, den wir für Europa-, Landtags- und Kommunalwahlen betrieben haben, hätte wirklich mehr Erfolg verdient." Auch ein Ausblick auf die Bundestagswahlen im September durfte nicht fehlen.

Finanziell sicheres Polster

Schatzmeister Michael Rischke sprach von einem sicheren Polster und sagte: "So können wir es uns leisten, den heutigen Delegierten sicher langersehnte Bratwürste zu spendieren." Für den Arbeitskreis 60plus meinte Reinhold Strobl, dass Deutschland eine sozial gerechte Rentenversicherung benötige. Strobl forderte auch die Schaffung eines unabhängig arbeitenden Pflegestützpunkts für den Raum Amberg, bei dem sich betroffene Angehörige informieren können.

Der Klimaschutz sei eine der größten Herausforderungen für die nächsten Jahre, sagte der SPD-Europaabgeordnete Ismail Ertug. Aber das gelte nicht nur für Berlin, sondern für ganz Europa. Ertug war es auch, der sagte: "Das Beste für Deutschland wäre, wir brächten möglichst viele Sozialdemokraten in den Bundestag, dann hätten die Arbeitnehmer bald wieder mehr Geld in der Tasche." Auf das politische Geschehen im Bezirk Oberpfalz ging kurz Richard Gaßner ein. Er verwies auf die vielen staatlichen Zuschüsse, die ausbezahlt worden seien. Von den 22 Pflegestützpunkten in Bayern befänden sich gut zwei Drittel in Oberbayern, mit nur einem in Regensburg hinke die Oberpfalz hinterher.

Krankenhäuser erhalten

Winfried Franz, der Sprecher der SPD-Kreistagsfraktion, sagte, dass sich alle zehn Kreistagsmitglieder der SPD für den Erhalt kommunaler Krankenhäuser und eine effizientere Ausrichtung des öffentlichen Personennahverkehrs einsetzten. Gerade in der Pandemie habe sich der hohe Stellenwert einer wohnortnahen medizinischen Versorgung gezeigt. Der Hirschauer SPD-Ortsverbandsvorsitzende Günter Amann sprach davon, dass sich Johannes Foitzik aus Neumarkt als Direktkandidat des Wahlkreises erneut der schwierigen Aufgabe stelle, im September das Bundestagsmandat für die SPD zu erringen. Auch das sagte Amann: Konkrete Maßnahmen wie der Ausbau von Windkraft und Photovoltaikanlagen, die Aufwertung ökologischer Flächen oder der Umbau der Landwirtschaft erfolgten in den Kommunen und Gemeinden. Das sei eine spannende und vielfältige Aufgabe. Und dafür brauche es eine starke Sozialdemokratie.

"Politik mit Charakter"

Ein weiteres Grußwort sprach Johannes Foitzik, der im Bundeswahlkreis Amberg-Sulzbach-Neumarkt von der SPD nominierte Direktkandidat für die anstehenden Bundestagswahlen. Er stehe für eine Politik mit Charakter, mit der das Volksvermögen gerecht verteilt werde. Beim Mindestlohn seien zwölf Euro die unterste Schamgrenze. Uwe Bergmann verabschiedete nach den Wahlen Brigitte Bachmann, Markus Bayer, Achim Bender, Rudolf Bergmann, Richard Gassner, Thomas Pickel sowie Katharina und Philipp Rösel aus dem Kreisvorstand.

 

Amberger Zeitung vom 13.07.2021

 

Weitere Quelle:

Mittelbayerische Zeitung vom 12.07.2021

 

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