Pressebericht

SPD-Kreisverband stellt Weichen für Kommunalwahl

60 Kandidaten, soviel wie der Kreistag Sitze hat, umfasst die Liste der SPD für die Kommunalwahl im März 2020. Die Nominierungsversammlung segnete bei der Sitzung am vergangenen Samstag in Freudenberg einstimmig die Vorschlagsliste ab.

„Es ist uns gelungen, dem Wähler eine Liste zu präsentieren, bei der alle Städte und Gemeinden vertreten sind“, betonte SPD-Kreisvorsitzender Uwe Bergmann bei der Begrüßung. Der Kreisvorstand habe alle Vorschläge aus den Ortsverbänden umgesetzt. Besonders stolz zeigte sich Bergmann, dass die Liste „ohne Hauen und Stechen“ erstellt werden konnte.

20 Sitze im Kreistag, dieses Ziel gab Winfried Franz, der SPD-Fraktionsvorsitzende im Kreistag, für die nächste Legislaturperiode aus. 14 Mandate besitzt die SPD-Fraktion derzeit in diesem Gremium. Franz sprach bei seinem Rechenschaftsbericht von einer erfolgreichen Bilanz seiner Fraktion in den vergangenen fünfeinhalb Jahren.

Für unabhängige Krankenhäuser

Als Beispiele nannte er die Erstellung einer Prioritätenliste bei der Sanierung des Kreisstraßennetzes, die die SPD auf den Weg gebracht habe. Auch ging, so Franz, die Einrichtung eines sogenannten Runden Tisches, der sich mit dem ÖPNV und seinen Aufgaben in Zukunft beschäftigt, auf die Initiative der SPD-Fraktion im Kreistag zurück. Absolutes Schwerpunktthema ist und bleibt aber aus Sicht des Fraktionsvorsitzenden für die SPD der Erhalt des Kommunalunternehmens Krankenhäuser im Landkreis. Seine Fraktion stehe eindeutig hinter dem Entschluss, die Unabhängigkeit der beiden Kliniken in Sulzbach-Rosenberg und Auerbach zu sichern.

Die konkrete Ausgestaltung zukunftsorientierter Themen wie sozialer Zusammenhalt, ausgewogenes Verhältnis zwischen Flächenverbrauch und Klimaschutz, Investitionen in Bildung und Infrastruktur sieht Franz als wichtige Aufgaben für kommende Jahre.

Mut machte in seinem Grußwort Ismail Ertug, der SPD-Abgeordnete im Europäischen Parlament, den Genossen. „Die Sozialdemokraten sind noch am Leben! Wir haben überhaupt keinen Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Wir sind nach wie vor nah am Menschen“, sagte Ertug. Das werde auch der Bürger bei der nächsten Wahl anerkennen. Der Europa-Politiker kandidiert selbst auf dem 40. Listenplatz der SPD.

Kandidaten mit Erfahrung

Michael Rischke, der Landratskandidat der SPD aus Ursensollen, führt auf Position eins die Liste an. Rischke tritt zum zweiten Mal gegen Landrat Richard Reisinger an. Er geht nach eigenen Angaben optimistisch in den Wahlkampf, sieht das Ziel mit 20 Mandaten im Kreistag durchaus als realistisch an. Hinter ihm kandidiert die stellvertretende Landrätin und Bürgermeisterin der Gemeinde Birgland Brigitte Bachmann. Kreisvorsitzender Uwe Bergmann, der sich auch um das Bürgermeisteramt der Stadt Schnaittenbach bewerben wird, steht an dritter Stelle der Kreistagsliste. Neben Ismail Ertug ist mit Reinhold Strobl (Position 19) ein weiter Politiker mit Parlaments-Erfahrung vertreten.

17 Frauen und 43 Männer enthält die Liste. „Andere reden von der Frauenquote, wir haben sie schon längst“, erklärte Bergmann in Anspielung auf die CSU und ihren jüngsten Parteitag. Bis Platz 34 wechseln sich regelmäßig ein Mann und eine Frau ab. Mit Stolz wies Bergmann bei der Vorstellung darauf hin, dass es gelungen sei, den gesamten Landkreis flächenmäßig abzudecken und eine Mischung aus Jung und Alt zu erzielen.

Unter der Regie von Bezirksrat Richard Gaßner stimmten fünf Delegierte in einer Sammelabstimmung über die Liste ab. Es ist ein positives Signal für die SPD, so Gaßner, dass die Vorschlagsliste einstimmig abgesegnet wurde.

Weiterlesen: ONetz.de vom 27.10.2019

Alle Presseberichte

Newsletter

Sie wollen über aktuelle europäische Themen und meine parlamentarische Arbeit regelmäßig informiert werden? Hier können Sie sich für meinen monatlichen Newsletter anmelden.