Pressebericht

Vielfältiger Einsatz für Jugend und Umwelt

Zukunftsorientiertes Denken bestimmt die Arbeit der Salesianer in Ensdorf. Dafür haben SPD-Politiker viel Lob.

Die Ensdorfer Kunstwanderstation als Eingang in den Hirschwald zeige mit dem Motto „Visionäre in alten Mauern“ Anspruch und Aufgabe des Klosters der Salesianer Don Boscos auf. Dies betonte zu Beginn eines intensiven Gesprächs der Leiter des Bildungshauses Pater Christian Liebenstein gegenüber dem Mitglied des Europäischen Parlaments, Ismail Ertug, sowie SPD-Landratskandidat Michael Rischke und Johann Ram, der in Ensdorf das Bürgermeisteramt anstrebt. Das Kunstwerk stehe für die Erhaltung der Schöpfung durch die Nutzung erneuerbarer Energien.

Unter dem Motto „Durch zukunftsorientiertes Denken und Handeln die Schöpfung bewahren“ wirke seit 24 Jahren im Kloster der Salesianer Don Boscos die Umweltstation mit Jugendbildungsarbeit. Ökoerlebnistage, bei denen etwa am klostereigenen Biotop die Vielfalt der Schöpfung dargestellt werde, würden angeboten. „Was ich kenne, kann ich schätzen, was ich schätze, werde ich schützen“, betonte Pater Liebenstein.

In einer Vielzahl von Aktivitäten etwa am Schaubienenstand – „Bienen sind ökologische Seismografen“ – werde das Bewusstsein für die Schöpfung geschärft. Ferienfreizeiten für Kinder, aber auch Weiterbildung in Kräuterpädagogik sowie pädagogische Förderung und Unterstützung bei der offenen Ganztagsschule der Ensdorfer Mittelschule biete das Kloster an. Pater Liebenstein verwies auch auf die Umweltmusikwerkstatt, „durch die unser Kloster auch ein Zentrum für neue geistliche Musik geworden ist“.

Seit 2018 sei die kommunale Jugendarbeit für Kümmersbruck, Ensdorf und Rieden mit Jugendpflegerin Helena Schubert im Kloster angesiedelt, „was unsere Arbeit noch einmal erdet“. Das Zentrum für erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit (ZEN) sei aus der Umweltstation entstanden, hob Pater Christian Liebenstein hervor und zeigte die Zusammenarbeit des Klosters mit zahlreichen Kooperationspartnern auf.

Die vielen Übernachtungen von verschiedensten Gruppen im Haus der Begegnung – „die Zahl toppt jeden Hotelbetrieb im Landkreis“ – und den vom Kloster geplanten Zeltplatz auf dem ehemaligen Sportplatz, für den ein Leader-Projektantrag gestellt sei, sprach Johann Ram an.

Ismail Ertug versicherte, er werde den Antrag im Europäischen Parlament unterstützen, da dadurch auch ein Bogen zwischen Natur und Kultur gespannt würde. Und er lobte: „Schon lange vor Greta Thunberg gab es die Umweltstation des Klosters und das ZEN entstand daraus.“

Abschließend fasste Landratskandidat Michael Rischke die die vielfältige Jugendarbeit des Klosters mit dem Lob „Der Umweltgedanke wird vertieft – eine gute Sache“ zusammen. (azd)

Quelle: mittelbayerische.de vom 19. Februar

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