Pressebericht

Vorreiterrolle bei der E-Mobilität

Hirschauer Caritas-Sozialstation stellt den Fuhrpark um

Die Caritas-Sozialstation in Hirschau hat einen Teil ihres Fuhrparks auf E-Autos umgestellt und die Treibstoff- und Reparaturkosten in den ersten drei Jahren von knapp 142 000 Euro auf gut 86 000 Euro gesenkt. Dies sagte Sosan Ahmadi bei einem Besuch des SPD-Europaabgeordneten Ismail Ertug in Hirschau.

Inzwischen sind laut Ahmadi bei insgesamt 36 Dienstautos neun E-Fahrzeuge im Einsatz. Fünf weitere sollen in absehbarer Zeit folgen. Die Fahrzeuge seine wegen ihrer leichten Handhabung bei den Mitarbeitern sehr beliebt. Die Reichweite der "Elektrischen" zwischen 90 und 300 Kilometer reiche für die Touren und den Essenservice vollkommen aus. Auch Geschäftsstellenleiter Richard Sellmeyer stufte die E-Fahrzeuge als äußerst zuverlässig ein. Seine Meinung: "Sie sind für jeden mobilen Dienst ein Muss."

Ismail Ertug gratulierte der Caritas-Sozialstation zu ihrer Vorreiterrolle bei der E-Mobilität und verwies auf die drastischen Folgen für Natur und Mensch durch den Klimawandel. Der Kohlendioxid-Ausstoß müsse massiv gesenkt werden. Einen Mix aus verschiedenen Antriebsarten werde es noch lange geben, so seine Prognose. Dies bedeute, im urbanen Verkehr auf Basis von Stromantrieb zu fahren, und für weitere Distanzen die Hybrid-Technik zu nutzen.

 

Quelle: AZ vom 28.05.2019

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