Pressemitteilung

Gegen den illegalen Handel mit Hund und Katze

Ein EU-Aktionsplan soll den illegalen Handel mit Haustieren beenden, um den Tierschutz zu garantieren sowie die öffentliche Gesundheit zu schützen.

Am Mittwoch stimmen die Europaabgeordneten über eine Resolution gegen den illegalen Handel von Haustieren Im EU-Binnenmarkt in Straßburg ab. Ismail Ertug, SPD-Europaabgeordneter für die Oberpfalz und Niederbayern kritisiert: „lllegal gehandelte Haustiere werden oft unter grausamen Bedingungen gezüchtet, gehalten und transportiert. Das ist nicht nur eine Bedrohung für das Wohl der Tiere, sondern hat auch negative Auswirkungen auf Gesundheit und  Verbraucherschutz im EU-Binnenmarkt. Das Thema ist den EU-Bürger*innen wichtig. 74 % wollen Haustiere besser schützen."

Deshalb fordert der Ausschuss für Umweltfragen, öffentliche Gesundheit und Lebensmittelsicherheit jetzt einen EU-Aktionsplan mit stärkeren Maßnahmen, um gegen den illegalen Handel mit Heimtieren vorzugehen. Die Resolution des Umweltausschusses soll die EU-Kommission auffordern, Maßnahmen zu ergreifen, die ein besseres Handelssystem etablieren.

„Der illegale Handel ist problematisch, weil dann der Gesundheits- und Haltungszustands der Tiere nicht kontrolliert wird. Wenn zum Beispiel Hundewelpen vermehrt über den Online-Markt in ein EU-Land gelangen, muss nachvollziehbar sein, woher sie kommen, und welche Impfungen sie erhalten haben“, ergänzt  Delara Burkhardt, Ertugs Kollegin und Mitglied im Umweltausschuss ergänzt

Ertug erklärt abschließend: „Der illegale Handel von Haustieren erfolgt zum großen Teil im Internet. Doch in vielen Mitgliedsstaaten ist der Onlineverkauf von Haustieren nicht gesetzlich geregelt, was die Verfolgung von Betrügerinnen und Betrüger erschwert. Hier muss ein EU-weites Registrierungssystem von Heimtieren sowie eine verbesserte Zusammenarbeit der nationalen Behörden erreicht werden. Die Kommission muss aktiv werden. Tierschutz ist nicht verhandelbar!“

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