Pressemitteilung

„Zeitzonen-Flickenteppich würde schaden“

Abschaffung der Zeitumstellung bleibt weiter aus

Die Abschaffung der Zeitumstellung lässt weiter auf sich warten. Die letzte Zeitumstellung sollte laut ursprünglichen Plänen der EU-Kommission im März 2021 vollzogen werden. Doch auch drei Jahre nach der vollmundigen Ankündigung des damaligen Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker werden in der Nacht zu diesem Sonntag die Uhren abermals von 3 Uhr auf 2 Uhr auf die Winterzeit zurückgestellt. Zuvor hatten sich in einer Online-Umfrage in der gesamten EU 80 Prozent gegen die zweimal jährliche Zeitumstellung ausgesprochen.

"Die EU-Mitgliedstaaten waren zurecht damit beschäftigt, das Coronavirus einzudämmen und den Brexit zu verhandeln. Die Zeitumstellung hatte keinen hohen Stellenwert. Das kann sich aber bald wieder ändern. Kommission und Parlament haben ihre Vorstellungen bereits geteilt und Vorschläge gemacht. Es liegt an den Regierungen der Mitgliedstaaten im Rat, das Thema Zeitumstellung aus der politischen Mottenkiste zu holen und sie ein für alle Mal abzuschaffen. 

Die Verhandlungen unter den Mitgliedstaaten werden nicht einfach werden. Unterschiedliche Staaten favorisieren aufgrund ihrer geografischen Lage eher die die Sommer- oder Winterzeit. Unsere Aufgabe als Europäische Union ist es, einen Flickenteppich an unterschiedlichen Zeitzonen zu verhindern. Das würde den Menschen und der Wirtschaft in Europa schaden.“

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